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Kopfschmerzmittel-Check
Wenn Akutmedikamente zu häufig eingenommen werden, können sie den Kopfschmerz selbst unterhalten. Zwei Angaben genügen für eine erste Einordnung.
Gezählt werden Tage, nicht Tabletten. Drei Tabletten an einem Tag sind ein Tag.
Anzahl der Einnahmetage eingeben — die Einordnung erscheint sofort.
Die Auswertung findet in Ihrem Browser statt. Ihre Angaben werden weder übertragen noch gespeichert.
Wie Medikamente Kopfschmerz machen können
Der Ablauf ist tückisch, weil er sich für Betroffene nicht falsch anfühlt: Der Kopf schmerzt, man nimmt ein Mittel, es hilft. Nur kommen die Beschwerden mit der Zeit früher wieder und werden häufiger. Man greift öfter zur Tablette — und genau die häufige Einnahme unterhält den Kopfschmerz. Fachlich heißt das Kopfschmerz durch Medikamentenübergebrauch.
Ab wann es kritisch wird, hängt vom Wirkstoff ab. Bei einfachen Schmerzmitteln liegt die Schwelle bei 15 Einnahmetagen im Monat, bei Triptanen, Opioiden und Kombinationspräparaten schon bei 10. Gezählt werden Tage, nicht Tabletten — und maßgeblich ist, ob das über mehr als drei Monate so läuft.
Was hilft
Der Zustand ist häufig und in aller Regel gut zu behandeln. Der Weg heraus führt über eine Medikamentenpause, oft begleitet von einer vorbeugenden Therapie, damit die Attacken in dieser Zeit seltener werden. Wie das im Einzelfall aussieht, hängt vom Wirkstoff, von der Grunderkrankung und von Ihrer Situation ab.
Setzen Sie Medikamente bitte nicht eigenmächtig ab. Bei manchen Wirkstoffen, besonders bei opioidhaltigen Mitteln und Beruhigungsmitteln, kann ein abruptes Absetzen unangenehm oder riskant sein. Das gehört ärztlich begleitet.
Hilfreich für das Erstgespräch ist ein Kopfschmerztagebuch: Wann traten Beschwerden auf, wie stark waren sie, was haben Sie genommen. Schon vier Wochen Aufzeichnung machen den Verlauf sichtbar.
Ein Rechenergebnis ist keine Diagnose. Es ersetzt weder Untersuchung noch ärztliche Beratung und sagt nichts darüber, ob und welche Behandlung in Ihrer Situation sinnvoll ist.
Sie möchten das ärztlich einordnen lassen?
Im Erstgespräch sehen wir uns Vorgeschichte, Befunde und Ihre Situation gemeinsam an und besprechen, welche Schritte sinnvoll sind.
