Portrait Dr. med. univ. Daniel Pehböck, DESADr. Pehböck

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Diabetes-Risiko (FINDRISC)

Acht Fragen, keine Blutabnahme: eine Einschätzung, wie hoch Ihr Risiko für Typ-2-Diabetes in den nächsten zehn Jahren ist.

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1. Wie alt sind Sie?
2. Wie hoch ist Ihr Body-Mass-Index?

Wenn Sie ihn nicht kennen: unser BMI-Rechner sagt es Ihnen in zehn Sekunden.

3. Wie groß ist Ihr Bauchumfang, auf Höhe des Nabels gemessen?
4. Bewegen Sie sich täglich mindestens 30 Minuten — bei der Arbeit oder in der Freizeit?
5. Essen Sie täglich Gemüse, Obst oder Beeren?
6. Nehmen Sie regelmäßig Medikamente gegen Bluthochdruck?
7. Wurde bei Ihnen jemals ein erhöhter Blutzucker festgestellt, etwa bei einer Untersuchung, im Krankenhaus oder in der Schwangerschaft?
8. Gibt oder gab es in Ihrer Familie Diabetes?

Noch 8 von 8 Fragen offen.

Die Auswertung findet in Ihrem Browser statt. Ihre Angaben werden weder übertragen noch gespeichert. Grundlage ist der Finnish Diabetes Risk Score nach Lindström und Tuomilehto.

Woher der Test kommt

Der Fragebogen geht auf den Finnish Diabetes Risk Score von Lindström und Tuomilehto zurück und wird seit den frühen 2000er-Jahren in der Vorsorge eingesetzt. Er kommt ohne Laborwerte aus und stützt sich auf Merkmale, die jeder selbst kennt oder mit einem Maßband bestimmen kann.

Jede Antwort bringt Punkte, die Summe reicht von 0 bis 26. Je höher die Punktzahl, desto größer die Wahrscheinlichkeit, innerhalb der nächsten zehn Jahre an Typ-2-Diabetes zu erkranken.

Was der Test nicht kann

Er sagt etwas über ein künftiges Risiko, nicht über den Ist-Zustand. Ein niedriger Punktwert schließt einen bereits bestehenden Diabetes nicht aus — ein Typ-2-Diabetes verläuft jahrelang ohne Beschwerden und wird oft zufällig entdeckt. Sicherheit gibt nur eine Blutzuckermessung, in der Regel Nüchternblutzucker und HbA1c.

Die gute Nachricht: Von allen Risiken, die man messen kann, ist dieses eines der am besten beeinflussbaren. Bewegung, Ernährung und eine moderate Gewichtsabnahme verschieben die Punktzahl real — und mit ihr das Risiko.

Ein Rechenergebnis ist keine Diagnose. Es ersetzt weder Untersuchung noch ärztliche Beratung und sagt nichts darüber, ob und welche Behandlung in Ihrer Situation sinnvoll ist.

Sie möchten das ärztlich einordnen lassen?

Im Erstgespräch sehen wir uns Vorgeschichte, Befunde und Ihre Situation gemeinsam an und besprechen, welche Schritte sinnvoll sind.