Leistung
Palliativmedizinische Beratung
Schmerz- und Symptomkontrolle, ärztliche Begleitung und Therapiezielklärung in palliativen Situationen — als Ergänzung zur hausärztlichen und mobilen Palliativ-Versorgung.
Aus der intensivmedizinischen und anästhesiologischen Tätigkeit heraus ergeben sich enge Berührungspunkte zur Palliativmedizin: Schmerztherapie, Symptomkontrolle bei fortgeschrittener Erkrankung, Aufklärung über Therapiebegrenzung, Begleitung von Patient:innen und Angehörigen in belastenden Krankheitssituationen. Diese Beratung erfolgt in enger Abstimmung mit den behandelnden Hausärzt:innen und — wo eingebunden — mit den mobilen Palliativteams und stationären Strukturen in Tirol.

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In einer fortgeschrittenen, nicht heilbaren Erkrankung rückt ein anderes Ziel in den Vordergrund: möglichst gut, möglichst beschwerdearm und selbstbestimmt zu leben. Aus meiner intensiv- und anästhesiologischen Tätigkeit bringe ich Erfahrung in der Behandlung von Schmerzen und belastenden Symptomen mit – und in den Gesprächen darüber, was medizinisch sinnvoll und gewünscht ist.
Die Beratung umfasst Schmerz- und Symptomkontrolle, das Klären von Therapiezielen (auch im Zusammenhang mit einer Patientenverfügung) sowie die Begleitung von Betroffenen und Angehörigen. Sie geschieht immer in Abstimmung mit Ihrem Hausarzt bzw. Ihrer Hausärztin und – wo eingebunden – dem mobilen Palliativteam.
Wichtig: Dieses Angebot ergänzt die bestehende Versorgung, es ersetzt sie nicht. Es gibt keine 24/7-Bereitschaft; in akuten Krisen sind das betreuende Team, das mobile Palliativteam oder der Notruf 144 die richtigen Ansprechpartner.
Beratungs- und Behandlungsspektrum
- Schmerztherapie und Symptomkontrolle bei fortgeschrittenen, nicht-heilbaren Erkrankungen
- Aufklärung über Therapiezielklärung und Therapiebegrenzung — verzahnt mit der Patientenverfügung
- Begleitung in der palliativen Phase chronischer Erkrankungen (z. B. Tumor, neurologisch, kardial)
- Beratung von Angehörigen zur vorausschauenden Behandlungsplanung
- Hausbesuche bei Bestandspatient:innen in palliativer Situation — ausschließlich nach individueller Vereinbarung
Auf einen Blick
- Schmerz- und Symptomkontrolle, Therapiezielklärung
- In Abstimmung mit Hausarzt & mobilem Palliativteam
- Ergänzung, kein Ersatz – keine 24/7-Bereitschaft
- Hausbesuche nur für Bestandspatient:innen n. Vereinbarung
Ablauf
- 1Erstgespräch in der Ordination: Anamnese, Befundsichtung, individuelle Therapieplanung
- 2Abstimmung mit dem behandelnden Hausarzt / der behandelnden Hausärztin und ggf. dem mobilen Palliativteam
- 3Folgekonsultationen oder — bei bestehender Betreuung — Hausbesuch nach individueller Vereinbarung
- 4Rezeptierung und Therapiesteuerung in Abstimmung mit dem behandelnden Team
Wichtige Hinweise und Abgrenzung
- Diese Beratung ergänzt die etablierte Palliativ-Versorgung. Sie ersetzt weder das mobile Palliativteam (Tiroler Hospizgemeinschaft, Caritas u. a.) noch die stationären Palliativ-Strukturen der Tirol Kliniken.
- Es besteht keine 24/7-Bereitschaft. Bei akuten Krisen oder lebensbedrohlichen Situationen wenden Sie sich bitte an das betreuende Hausärzt:innen-Team, das mobile Palliativteam oder den Notruf 144.
- Hausbesuche werden ausschließlich für Patient:innen angeboten, die in der Ordination bereits etabliert sind — nach individueller Vereinbarung von Anfahrt, Zeit und Honorar.
- Reine Wahlarztordination: Es bestehen keine Kassenverträge. Patient:innen erhalten eine Honorarnote.

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Wahlarztordination. Reine Wahlarztordination — keine Kassenverträge. Sie erhalten eine Honorarnote, die zur teilweisen Rückerstattung bei Ihrer Krankenkasse eingereicht werden kann.