Portrait Dr. med. univ. Daniel Pehböck, DESADr. Pehböck

Leistung

Interventionelle Schmerztherapie

Gezielte, minimal-invasive Verfahren zur Behandlung chronischer und akuter Schmerzen — häufig ultraschallgesteuert.

Die interventionelle Schmerztherapie umfasst gezielte, meist minimal-invasive ärztliche Verfahren zur Diagnostik und Behandlung von Schmerzursachen. Statt Schmerzen nur medikamentös zu überdecken, wird – wo möglich – direkt am Ort der Schmerzentstehung angesetzt: etwa an einem gereizten Nerv, einem Gelenk oder einem verspannten Muskelbereich.

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Ziel ist es, Schmerzen zu lindern, die Beweglichkeit zu verbessern und – gemeinsam mit Physiotherapie, Bewegung und gegebenenfalls Medikamenten – einen Beitrag zu einem tragfähigen Behandlungsplan zu leisten. Die Eingriffe ersetzen keine ursächliche Behandlung, können sie aber sinnvoll ergänzen und Phasen starker Schmerzen überbrücken.

Viele Infiltrationen werden ultraschallgezielt durchgeführt. Der Ultraschall macht Nerven, Gefäße, Sehnen und Gelenke in Echtzeit sichtbar, sodass das Medikament präzise platziert und umliegende Strukturen geschont werden können – ganz ohne Röntgenstrahlung. Eingesetzt werden je nach Indikation ein Lokalanästhetikum, bei Bedarf in Kombination mit einem entzündungshemmenden Wirkstoff.

Ein Eingriff dauert meist nur wenige Minuten und erfolgt ambulant. Vorab besprechen wir Beschwerden, Vorbefunde und Erwartungen, danach das weitere Vorgehen. Wie stark und wie lange eine Behandlung wirkt, ist individuell verschieden und hängt vom zugrunde liegenden Krankheitsbild ab – häufig sind mehrere Sitzungen oder eine Kombination verschiedener Verfahren sinnvoll.

Behandlungsspektrum

  • Triggerpunkt-Infiltrationen
  • Periphere Nervenblockaden
  • Ultraschallgezielte Gelenks- und Wirbelsäuleninfiltrationen
  • Facettengelenks- und ISG-Infiltrationen unter Ultraschall
  • Plexus- und Nervenwurzelblockaden
  • Schmerztherapeutische Beratung und Therapieplanung

Auf einen Blick

  • Ambulant, meist nur wenige Minuten
  • Ultraschallgeführt – ohne Röntgenstrahlung
  • Lokalanästhetikum, bei Bedarf mit entzündungshemmendem Wirkstoff
  • Wahlarztleistung mit Honorarnote

Häufige Indikationen

  • Chronische Rückenschmerzen
  • Schulterschmerzen
  • Knieschmerzen
  • Hüftschmerzen
  • Neuropathische Schmerzen
  • Myofasziale Schmerzsyndrome
  • Postoperative Schmerzzustände

Ablauf einer Behandlung

  • 1Ausführliches Erstgespräch und Untersuchung
  • 2Individueller Therapieplan
  • 3Durchführung der Intervention (typisch 20 – 40 Minuten)
  • 4Nachbesprechung und Therapiesteuerung

Wichtige Hinweise

  • Interventionelle Verfahren können zur Linderung beitragen und ergänzen etablierte Therapien.
  • Mögliche Nebenwirkungen werden im Aufklärungsgespräch detailliert besprochen.
  • Die Wahl der Therapie erfolgt individuell nach ärztlicher Indikation.
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