Portrait Dr. med. univ. Daniel Pehböck, DESADr. Pehböck

Leistung

Infusionstherapie

Indikationsbezogene Infusionstherapie mit Schwerpunkt Mikronährstoff-Substitution, Eisen-Infusion, Migräne-Akuttherapie und Regenerations­medizin — durchgehend ärztlich überwacht.

Die Infusionstherapie ergänzt die orale Therapie, wenn diese nicht ausreichend wirksam, nicht verträglich oder nicht praktikabel ist (z. B. bei Resorptionsstörungen). Voraussetzung ist immer eine ärztliche Indikation auf Basis der Anamnese und — bei Mikronährstoff-Therapie — laborchemisch nachgewiesenem Mangel oder klar definierter klinischer Fragestellung.

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Nicht jeder Wirkstoff lässt sich über Tabletten ausreichend aufnehmen – etwa bei Aufnahmestörungen im Darm, bei Unverträglichkeiten oder wenn ein Mangel rasch ausgeglichen werden soll. Dann kann eine Infusion sinnvoll sein, weil der Wirkstoff direkt über die Vene zugeführt wird.

Am Anfang steht immer die ärztliche Indikation – bei Mikronährstoffen idealerweise auf Basis einer Laboranalyse. Behandelt wird, wenn ein Mangel nachgewiesen ist oder eine klare medizinische Fragestellung vorliegt: etwa Eisenmangel, eine schwere anhaltende Migräne-Attacke (Status migraenosus) oder die Regeneration bei sportlicher Belastung. Die Infusion läuft in der Ordination unter ärztlicher Aufsicht, je nach Protokoll 45 bis 90 Minuten.

Bewusst verzichten wir auf pauschale "Wellness"- oder "Booster"-Infusionen: Sind die Werte normal, bringt zusätzliches Auffüllen in der Regel keinen Nutzen. So bleibt die Therapie sinnvoll und nachvollziehbar.

Indikationen und Protokolle

  • Mikronährstoff-Infusionen bei nachgewiesenem Mangel: Magnesium, B-Komplex, Vitamin C, Zink, Selen — z. B. begleitend zur Migräne-Prophylaxe
  • Eisen-Infusion (Eisencarboxymaltose) bei nachgewiesenem Eisenmangel mit oder ohne Anämie, wenn orale Substitution nicht ausreicht oder nicht vertragen wird
  • Akut-Infusion bei Status migraenosus — Magnesium, Antiemetika, ggf. Lidocain — stationsersetzend, ärztlich überwacht
  • Regenerations-Infusionen für Sportler:innen (Aminosäuren, Magnesium, B-Komplex, ggf. Glutathion) bei Belastungs- und Erholungsthematik
  • Begleitende Infusionen bei Long-Covid- und Post-Infekt-Syndromen — symptomatisch, befundabhängig
  • Vitamin-D-Substitution bei nachgewiesenem schwerem Mangel (oral oder i. m.)

Auf einen Blick

  • Immer mit ärztlicher Indikation, meist nach Labor
  • Eisen, Mikronährstoffe, Migräne-Akut, Regeneration
  • Ärztlich überwacht, 45–90 Minuten
  • Keine pauschalen Wellness-/Booster-Infusionen

Ablauf

  • 1Erstgespräch mit Anamnese, Befundsichtung und Indikationsstellung
  • 2Bei Mikronährstoff-Therapie: vorgeschaltete Labordiagnostik (idealerweise Vollblut-Analyse)
  • 3Aufklärungsgespräch zu Nutzen, Risiken und Alternativen
  • 4Durchführung in der Ordination, ärztlich überwacht — Dauer 45 – 90 Minuten je nach Protokoll
  • 5Nachkontrolle und Therapiesteuerung anhand Beschwerdebild und Laborverlauf

Wichtige Hinweise

  • Indikation und Nutzen werden individuell festgelegt — keine pauschalen "Wellness"- oder "Booster"-Infusionen.
  • Mikronährstoff-Infusionen sind bei nachweisbarem Mangel sinnvoll; bei normalen Spiegeln in der Regel nicht zusätzlich wirksam.
  • Mögliche Nebenwirkungen werden im Aufklärungsgespräch besprochen (z. B. allergische Reaktionen, Venenreizung, Hitzegefühl).
  • Begleitende Maßnahmen wie ausgewogene Ernährung, Schlaf und Bewegung bleiben Grundlage jeder Therapie.
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